PostHeaderIcon Wirklich transportable Notebooks

Leicht und leistungsstark sollte es sein, das Laptop für IT-Nomaden. Wie der Name schon sagt, soll man es ja bequem auf einem Schoß (Lap = engl. Schoß) abstellen können. Das gilt auch, obwohl die Hersteller den Begriff Laptop zunehmend vermeiden. Angeblich aus Angst, der Rechner könnte zu heiß werden und insbesondere bei Männern unangenehme Schäden hervorrufen, worauf hin der Hersteller auf Schadensersatz verklagt werden könnte.

Hauptsache dünn?

Beim Thema leichte Rechner fällt einem natürlich zuerst das Macbook Air ein, das nach eigenen Angaben dünnste Notebook der Welt und dem Namen nach fast so leicht wie Luft. Die Höhe liegt nur zwischen vier und rund 19 Millimetern. Dafür ist der Preis nicht ganz so niedrig. 1.000 Euro muss man im Regelfall für die einfachste Version mindestens auf den Tisch legen. Doch die ist für die meisten IT-Nomaden noch gar nicht ausreichend. Für die bessere Version mit 13-Zoll Bildschirm, 1,86 Gigahertz, 256 Gigabyte Festplatte und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher sind schnell mal 1.600 Euro fällig. Außerdem ist das Apple-Betriebssystem Mac OS X nicht jedermanns Sache. Vor allem Grafiker lieben Apple-Rechner meistens, wer jahrelang mit Windows aufgewachsen ist, tut sich mit dem Umstieg dagegen oft schwer.
Das dünnste jemals hergestellte Notebook war das Mac Book Air bei seiner Veröffentlichung übrigens nicht, dieser Titel gebührt dem schon 1997 von Mitsubishi und Hewlett-Packard hergestelltem Pedion. Mittlerweile hat Sony mit dem Vaio X einen noch dünneren Rechner herausgebracht. Er ist gerade mal 14 Millimeter dick, allerdings ähnlich teuer. 1.500 Euro muss man schon mitbringen, um ein neues Gerät zu kaufen. Im Gegensatz zum Konkurrenten mit dem Apfel verwendet es Windows, hat aber sonst eine Reihe von Gemeinsamkeiten. Die Rechenkapazität ist stark und das Design mindestens genauso schick wie bei dem berühmten Konkurrenten.

Noch dünner ist das Dell Adamo. Es liegt in ähnlichen Preisregionen wie die beiden Konkurrenten, hat aber im Vergleich zum Mac Book Air die bessere Ausstattung. Allerdings ist es mit rund 1,8 Kilogramm auch fast 400 Gramm schwerer.

Aber muss es wirklich so dünn sein? Der Klassiker unter den Notebooks ist immer noch das Thinkpad, das früher von IBM produziert wurde und jetzt von Lenovo hergestellt wird. Die Geräte sind weitaus dicker, aber auch viel billiger als die oben genannten Konkurrenten. Von der Ausstattung her dürften die Rechner den Ansprüchen der meisten IT-Nomaden trotzdem genügen.

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