“Nomaden sind Menschen, die aus weltanschaulichen, kulturellen oder ökonomischen Gründen ein nicht sesshaftes Leben führen”, sagt das Lexikon. Lange Zeit war das Nomadentum ein Lebensstil, auf den man mit dem Gefühl der Überlegenheit, aber auch mit ein bisschen Neid herabblickte. Denn die Nomaden genossen zwar viele Freiheiten, lebten aber meistens in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen.

Bin ich ein IT-Nomade?

Ganz anders die IT-Nomaden, von denen immer öfter die Rede ist. Sie gehören quasi zur Speerspitze des Fortschritts. Aber wie so oft bei Modebegriffen, weiß eigentlich niemand genau, was damit gemeint ist. Gehöre ich zu den IT-Nomaden, weil ich mich bei schönem Wetter mit dem Laptop ins Café oder in den Park setze oder sogar mit der S-Bahn zum arbeiten raus aus der Stadt fahre? Sind damit nur die gemeint, die heute in Chemnitz, morgen in Nürnberg und am Tag darauf sogar in Ulan Bator sind? Oder sind IT-Nomaden sogar nur die IT-Hippies, die nicht von Kunde zu Kunde reisen und sich auf das Wochenende mit der Familie im eigenen Haus freuen, sondern aus freien Stücken ziellos von Ort zu Ort reisen.

Egal. Ohnehin haben Teilzeit-Nomaden, Berater und Außendienstler sowie IT-Hippies oft die gleichen Probleme. Wie finde ich ein Notebook, das leicht ist und trotzdem eine hohe Rechenleistung bringt? Welchen Datentarif wähle ich? Da ist es egal, ob ich zum Arbeiten mit der S-Bahn ins Muggendorfer Gebürg fahre oder als IT-Berater zum Kunden nach Amelinghausen in der Lüneburger Heide muss. Der Tarif sollte günstig sein, aber ich will auch in entlegenen Regionen ein Netz haben. Und letztendlich hätte ich auch gerne ein Smartphone, das leistungsstark und trotzdem nicht zu teuer ist.