PostHeaderIcon Brauchbare Smartphones

Bei mobiler Kommunikation kommt man an Apple kaum vorbei. Was für Notebooks das MacBook Air ist, ist für Mobiltelefone erst recht das iPhone. Nachdem die ersten Geräte nur über T-Mobile erhältlich waren, kann man das aktuelle iPhone 4 auch über O2 und Vodafone erwerben. Doch obwohl das Telefon mit dem Apfel noch immer als das Smartphone schlechthin gilt und als Statussymbol in vielen Kreisen genauso gut taugt wie ein Mercedes oder ein Porsche, hat es jüngst im Vergleich der Stiftung Warentest eine schwere Niederlage hinnehmen müssen.

iPhone nicht das Beste

Die Telefonfunktion sowohl im klassischen Mobilfunknetz (GSM) als auch im UMTS-Netz fanden die Tester nur befriedigend. Sehr gut fanden sie den Musikspieler, was für viele IT-Nomaden aber nur bedingt ein Kriterium sein dürfte. Auch die Handhabung bemängelten die offiziellen Prüfer. Außerdem ist das Telefon mit dem Apfel mit 141 Gramm relativ schwer, allerdings ist es auch vergleichsweise groß, was vor allem aufgrund des größeren Displays ein Vorteil ist.

Am besten schnitt das Nokia X6 ab. Lediglich beim GPS bekam es nur ein befriedigend. Für echte IT-Nomaden, die ziellos herumziehen, kein Problem. Schon eher das im Vergleich zum iPhone wenig ansprechende Design. Der interne Speicher ist mit 16 Gigabyte genauso groß wie beim iPhone 4 und schlägt damit auch andere Konkurrenten wie das HTC Desire deutlich. Letzteres hat vor allem das Problem, das der Akku relativ schwach ist. Ärgerlich, wenn er ausgerechnet in einem wichtigen Gespräch ausfällt. Hier konnte das HTC Wildfire deutlich besser abschneiden, zum surfen ist es allerdings nur eingeschränkt geeignet.
Jüngster Konkurrent für das iPhone ist das Nexus S von Samsung. Das gibt es aber erst ab dem 15. März in Deutschland im Handel.

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